Kategorie: Leadership

  • 2025/2026: Führung im Stresstest

    2025/2026: Führung im Stresstest

    2025 war ein Stresstest für Führung. In Unternehmen, Politik und Gesellschaft zeigte sich, wie sehr Fortschritt, Zusammenhalt und Transformation von Kommunikationsqualität, Konfliktfähigkeit und Verantwortung abhängen. Ressentiment ersetzte vielerorts den kritischen Dialog und erschwerte Verständigung – besonders in Change- und Krisensituationen. Führung bewährte sich dort, wo Kommunikation als Beziehungsarbeit verstanden, Ambivalenz offen benannt und Verantwortung für Wirkung übernommen wurde. 2026 wird zeigen, welche Führung Orientierung schafft, Vertrauen verdient und Menschen auch unter Druck folgen. Weiterlesen 2025/2026: Führung im Stresstest

  • Warum Handlungsprinzipien wirken: die PCM-Perspektive aufs Interim Management

    Warum Handlungsprinzipien wirken: die PCM-Perspektive aufs Interim Management

    Handlungsprinzipien wirken im Interim Management nachhaltiger als Methoden oder Profile. Aus Sicht des Process Communication Model (PCM) sind Übergangsphasen psychologische Stressräume, in denen unterschiedliche Bedürfnisse aktiviert werden. Die sechs beschriebenen Handlungsmaximen entfalten Wirkung, weil sie diese Bedürfnisse gezielt adressieren und Führung für jeden Kommunikationstyp psychologisch anschlussfähig machen. Entscheidend ist nicht der Lebenslauf, sondern die Haltung, mit der Interim Manager unter Druck Orientierung, Sicherheit und Energie erzeugen – im Mandat wie bereits in der Akquise. Weiterlesen Warum Handlungsprinzipien wirken: die PCM-Perspektive aufs Interim Management

  • Wie Führung und Kommunikation Zukunft wieder möglich machen

    Wie Führung und Kommunikation Zukunft wieder möglich machen

    Warum scheitern Organisationen bei der Gestaltung ihrer Zukunft weniger an fehlender Kompetenz als an erschöpfter Energie? Drei Engpässe prägen die Lage: Zukunftsverlust durch Ambiguität, strategische Verarmung durch Quick-Win-Druck und der Verlust von Beziehungskraft. Zukunftsfähige Führung entsteht dort, wo Haltung, Struktur und Kommunikation ineinandergreifen. Kommunikation wird zur zentralen Energieinfrastruktur von Transformation. Interim Manager wirken in dieser Dynamik als Katalysatoren für Klarheit, Resonanz und nachhaltige Führungsfähigkeit. Weiterlesen Wie Führung und Kommunikation Zukunft wieder möglich machen

  • Führung, wenn alles gleichzeitig brennt

    Führung, wenn alles gleichzeitig brennt

    Wir leben nicht mehr im klassischen Krisenmodus, sondern in der Simultankrise: politische, wirtschaftliche, unternehmerische und persönliche Belastungen überlagern sich dauerhaft. Führung verlangt heute ein neues Verständnis von Resilienz als sauberes Entscheiden unter Überlagerung, als Fähigkeit, aus Blockaden wieder Wege in Handlungsfähigkeit zu finden, als klare Rollenabgrenzung und als vorausschauendes Denken. Fokus wird zur knappsten Führungsressource. Gerade Interim Manager müssen diese Resilienz selbst leben, um Organisationen wirksam durch komplexe Mehrfachkrisen zu führen. Weiterlesen Führung, wenn alles gleichzeitig brennt

  • Zwischen KI und Persönlichkeit: Was bleibt vom Managerprofil, wenn alles automatisiert wird?

    Zwischen KI und Persönlichkeit: Was bleibt vom Managerprofil, wenn alles automatisiert wird?

    In einer Kommunikationswelt voller KI-Inhalte, Überangebot und fehlender Resonanz wird ein Managerprofil nur dann wirksam, wenn es Orientierung, Persönlichkeit und Haltung vermittelt. Reichweite entsteht mechanisch, Resonanz jedoch durch Klarheit, Einordnung und Beziehungskompetenz. Für Interim Manager ist das geschäftskritisch: Mandate folgen nicht auf Aktivität, sondern auf Wiedererkennen. Mein Ansatz: Reduktion, Fokus, tiefere Inhalte, eine Website als Geschäftsmodell-Kompass und ein Profil, das Reife zeigt. Was bleibt, ist Persönlichkeit – und die Fähigkeit, Resonanz auszulösen. Weiterlesen Zwischen KI und Persönlichkeit: Was bleibt vom Managerprofil, wenn alles automatisiert wird?

  • Im Auge des Wirbelsturms: Verantwortung und Resilienz in Zeiten der Zerrissenheit

    Im Auge des Wirbelsturms: Verantwortung und Resilienz in Zeiten der Zerrissenheit

    Der 9. November steht für Extreme: Zerstörung und Hoffnung, Abgrund und Aufbruch. Heute erleben wir ihn in einer Zeit globaler Zerrissenheit: geopolitisch, ökonomisch, gesellschaftlich. Im Auge des Wirbelsturms zu stehen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Orientierung zu geben und Resilienz zu wahren, während um uns herum Sicherheiten zerfallen. Führung zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Haltung, Klarheit und Menschlichkeit. Denn wer im Zentrum stark bleibt, bewahrt Zuversicht und damit die Kraft zum Handeln. Weiterlesen Im Auge des Wirbelsturms: Verantwortung und Resilienz in Zeiten der Zerrissenheit

  • Lehren aus der Stadtbild-Debatte: Wie echte Führung in einer hysterischen Welt gelingt

    Lehren aus der Stadtbild-Debatte: Wie echte Führung in einer hysterischen Welt gelingt

    In einer Zeit der Hysterie und Übergriffigkeit verliert Führung ihre ruhige Mitte. Die sogenannte Stadtbild-Debatte zeigt exemplarisch, wie Politik, Wirtschaft und Medien Differenzierung durch Empörung ersetzen. Populismus, Aktionismus und Moralisierung verdrängen Haltung, Analyse und Dialog. Doch echte Führung beginnt dort, wo andere in Hysterie verfallen. Sie verlangt Mut zur Komplexität, die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten und Orientierung zu schaffen. Wer Grautöne verteidigt, schützt Vertrauen – und damit auch die Demokratie selbst. Weiterlesen Lehren aus der Stadtbild-Debatte: Wie echte Führung in einer hysterischen Welt gelingt

  • Effizienz ohne Empathie: Warum unser Umgangston über Führung entscheidet

    Effizienz ohne Empathie: Warum unser Umgangston über Führung entscheidet

    In einer Arbeitswelt, die Effizienz über Empathie stellt, verlernt Kommunikation ihre Beziehungskraft. Der Beitrag zeigt, warum der Umgangston in Organisationen mehr über Führung aussagt als Prozesse und Tools. Anhand des Process Communication Model (PCM) wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Botschaft hören – und warum Toleranz entscheidend ist. Gute Kommunikation schafft Verbindung, nicht Kontrolle. Wer jede Ansprache durch die Effizienzbrille bewertet, verpasst die leisen Signale, auf denen Vertrauen, Kooperation und wirksame Führung beruhen. Weiterlesen Effizienz ohne Empathie: Warum unser Umgangston über Führung entscheidet

  • Führungsbereitschaft – der blinde Fleck der Leadership-Debatte

    Führungsbereitschaft – der blinde Fleck der Leadership-Debatte

    Führung scheitert selten an Kompetenz, sondern an Bereitschaft. Führungsbereitschaft heißt, Verantwortung wirklich zu übernehmen – mit Haltung, Empathie und Resonanz. Sie entsteht nicht durch Methoden, sondern durch Bewusstsein und die Fähigkeit, zuzuhören, bevor man handelt. Interim Manager aktivieren diese Haltung, wenn sie Strukturen schaffen, in denen Führung wieder stattfinden kann. Denn: Führungskompetenz kann man entwickeln. Führungsbereitschaft muss man aktivieren – und genau hier beginnt echte Wirksamkeit. Weiterlesen Führungsbereitschaft – der blinde Fleck der Leadership-Debatte

  • Führungskapital – wie eine neue Währung der Führung entsteht

    Führungskapital – wie eine neue Währung der Führung entsteht

    Führungskapital ist die neue Währung wirksamer Führung – es entsteht, wenn Klarheit, Haltung und Kommunikation zusammenwirken. In Zeiten von Wandel und Unsicherheit entscheidet nicht Position, sondern Wirkung. Das Values & Impact Framework macht dieses Kapital bewusst gestaltbar: Es stärkt Identität, Vertrauen, Präsenz und Konsistenz. Interim Manager wirken dabei als Architekten von Führungskapital – sie schaffen Orientierung, Brücken und Vertrauen. So wird Führung zur Ressource, die Organisationen durch Veränderung trägt. Weiterlesen Führungskapital – wie eine neue Währung der Führung entsteht